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    DER TROST, GOTT IN
    ALLEM ZU DANKEN


    DER TROST, GOTT IN ALLEM ZU DANKEN                                                                                                                                                                               

    Brüder und Schwestern, der Herr schenke euch seinen Frieden!    


    Ausgehend von einem Text des Apostels Paulus und des Kirchenvaters Johannes Chrysostomos bieten wir euch diesen Betrachtungsimpuls zur Vorbereitung auf unsere „Heilige Stunde“ an. Vor allem ist es der Wunsch, Gott dem Vater – durch seinen göttlichen Sohn Jesus Christus und in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes – in jedem Augenblick und unter allen Lebensumständen zu danken.

    Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.

    Es ist tröstlich zu wissen, dass der Herr nahe ist... Hier ist ein Heilmittel, um Leid, alle widrigen Umstände und jeden Schmerz zu lindern. Worin besteht es? Im Beten und Danken in allen Dingen. Er will nicht, dass das Gebet eine Bitte ist, sondern ein Akt des Dankes für das, was wir empfangen haben... Wie kann man Bitten für die Zukunft vorbringen ohne eine dankbare Anerkennung der Vergangenheit?... Wir müssen daher für alles dankbar sein, selbst für das, was schmerzhaft erscheint. Das ist das Kennzeichen dessen, der wahrhaft dankbar ist. Traurigkeit entsteht aus den Umständen und den Anforderungen, die sie mit sich bringen. Danksagung entspringt einer Seele, die wahre Einsicht und eine tiefe Liebe zu Gott besitzt“ (Homilie zu Philipper 15,4,4–7,1)

    Brüder und Schwestern, die Freude im Herrn ist unerschütterlich und entspringt der tiefen Gemeinschaft mit Christus, ungeachtet irdischen Leids. Gebet, Flehen und Danksagung sind die Waffen des Gläubigen, um Furcht und alltägliche Sorgen zu vertreiben. Denken wir daran, dass der Friede Gottes nicht bloß das Fehlen von Problemen ist, sondern eine übernatürliche Gnade, die Sinn und Herz bewahrt – ein Friede, den der menschliche Verstand aus eigener Kraft nicht erlangen kann. Im Vertrauen auf das baldige Kommen des Herrn und getröstet durch seine Nähe wollen wir Gott in allem danken, wenn wir in seiner Gegenwart sind.

    Der Herr segne euch aus seinem heiligen Garten.

    Hora Sancta

    Wir sind Söhne des hl. Franziskus und hüten durch Gottes Willen einen der Orte, die Jesus am meisten geliebt hat: den Garten, der Getsemani genannt wird

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